Pfarre St. Martin Langerwehe
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Ansprechpartner

Peter Michael Porschen (1. Vors.)

      Tel. 02423 - 3871

Walter Rosarius (Geschäftsführer)

      Tel. 02423 - 1642

Bankverbindung

Sparkasse Düren
IBAN: DE61 3955 0110 0001 3153 99
BIC:   SDUEDE33XXX

 

Beitrittserklärung

Bauabschnitte und Restaurierungsmaßnahmen

Logo VEAK

 

         

          Verein zur Erhaltung der Alten Kirche
          Auf den Kämpen 1, 52379 Langerwehe
          Tel. 02423 - 2224  Fax 02423 - 90 16 14

 

 

Der Verein wurde am 29. Juli 1923 gegründet.

Im November 1944 wurde die Alte Kirche zerstört: Akten, Protokolle und sonstige Aufzeichnungen des 1923 gegründeten Vereins gingen durch Kriegseinwirkung verloren. Den Vorkriegs-Förderverein gab es nicht mehr.

Am 4. Dezember 1957 war es dann wieder soweit. Der Verein wurde wieder neu ins Leben gerufen.

 

Die Alte Kirche aus Richtung Königsbusch

Die Alte Kirche aus Richtung Königsbusch

Das Wahrzeichen von Langerwehe, die uralte St. Martinskirche auf dem Rymelsberg, hat sich in den letzten Jahren als Stätte der Begegnung und als Mahnmal für den Frieden etabliert.
Es ist eine Tatsache, dass die Alte Kirche mittlerweile fest in das Leben unserer Gemeinde integriert ist. Und nur so ist ihre Zukunft gesichert. Wenn auch die sach- und fachgerechte Restaurierung der Bausubstanz dieses uralten Bauwerks wichtig ist: Überleben kann die Alte Kirche nur, wenn sie auch mit Leben erfüllt ist und wird.

 

 

 

Weltjugendtagskreuz im Altarraum 2006

Weltjugendtagskreuz im Altarraum 2006

Vorrangig ist dabei natürlich eine Nutzung im ursprünglichen Sinn als Gotteshaus:

- bei Beerdigungen

- bei der Palmweihe

- bei Sondergottesdiensten wie z. B. beim Besuch des Weltjugendtagskreuzes 2006

  daneben auch:

- bei Konzerten aller Art

 

 

 

In den nächsten Jahren bleibt noch genug Arbeit. Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin. Mit nur 1 € pro Monat können Sie uns als Mitglied unterstützen. Anträge gibt es im Pfarrbüro, bei den Ansprechpartnern oder den Flyer mit Beitrittserklärung Seite 1 und Seite 2 zum runterladen. Natürlich sind wir auch für jede Spende dankbar.

Verein zur Erhaltung der Alten Kirche- ein Rückblick aus dem Jahre 2002 von J. Lothmann

Der Verein zur Erhaltung der Alten Kirche liegt ihrem Förderverein 'VEAK' seit dem Jahre 1923 am Herzen. Die neue Pfarrkirche war im Jahre 1907 eingeweiht worden. Der Verein zur Erhaltung der Alten Kirche wurde am 29. Juli 1923 gegründet.

Zum Vorsitzenden wurde Lehrer Fischer gewählt. Wettereinwirkungen, wie öfters strenger Frost, machten Reparaturen notwendig. Das Dach erforderte in manchen Jahren, bedingt durch heftige Herbststürme und mächtige Schneelasten in den Wintermonaten, den fachkundigen Dachdecker. Die Alte Kirche wurde für Exequien genutzt.

Im November 1944 wurde die Alte Kirche zerstört: Akten, Protokolle und sonstige Aufzeichnungen des 1923 gegründeten Vereins gingen durch Kriegseinwirkung verloren.

Die erste Palmweihe in der Alten Kirche nach dem Kriege fand am Palmsonntag, dem 14. April 1955 statt. Den Vorkriegs-Fördervein gab es nicht mehr. Dringende Aufräumungsarbeiten und Baumaßnahmen waren von Bürgern einfach auf kurzem Wege arrangiert worden.

Am 04. Dezember 1957 war es dann soweit. Zur Gründungsversammlung des Nachfolge-Fördervereins luden Pfarrer Hans Steffens und der Bürgermeister von Langerwehe, C.J. Schoeller, alle Bürger von Langerwehe, Stütgerloch, Jüngersdorf und Luchem herzlich ein.
Folgende Personen des Vorstandes wurden jeweils einstimmig gewählt:
Pfarrer Steffens wurde von Amts wegen berufener Vorsitzender. Vorsitzender, Konrektor Josef Schwarz, dessen Stellvertreter und gleichzeitig Geschäftsführer. Zweiter Stellvertreter wurde Paul R. Braun. Zum Schriftführer wurde Amtsdirektor Arnold Prinz und zum Kassenverwalter Kaspar Lothmann gewählt.
Während der Gründungsversammlung traten 65 Personen dem Verein bei, und Ende 1958 gab es bereits 506 Mitglieder. Politische Institutionen, Vereine und Gesellschaften wurden Mitglieder im 'VEAK'. Der Verein zur Erhaltung der Alten Kirche erlebte eine Hochphase.
Die Satzung des 'Vereins zur Erhaltung der Alten Kirche' hat das Datum vom 12. Mai 1958. Sie umfasst 11 Paragraphen und ist unterzeichnet vom 1. Vorsitzenden Pfarrer Hans Steffens und vom Geschäftsführer Paul R. Braun.

Der Verein konnte Ende 1959 die Summe von 300.000 DM als Einnahmen aus Beiträgen und Spenden notieren. Die Dachverschieferung wurde abgeschlossen, das Chorgewölbe repariert.
In den folgenden Jahren wurden viele Maßnahmen in der Alten Kirche und ihrem Umfeld angegangen. Einige Projekt e werden hier angeführt: Reparatur des Turmhelmes und des Glockenstuhls, Montage der Regenrinnen und Fallrohre, Sicherung der Arkadenwand, das Chorgewölbe wurde verputzt, 8 Fenstermaßwerke in Sandstein erneuert bzw. ausgebessert, Buntverglasung eingesetzt, Zementboden im Kirchenschiff eingebracht.
Nach diesen vorbildlich geschafften Leistungen trat eine gewisse Ermüdung ein. So ging man davon aus, die Erhaltung der Alten Kirche sei nun genügend gesichert. Diese Haltung wird auch deutlich im Diagramm über die Zahl der Mitglieder im VEAK von 1958 bis 2002.

Diagramm Mitgliederzahlen VEAK

Diese 'ermüdete' Vereinssituation der siebziger Jahre änderte sich schlagartig im Jahr 1984/1985 durch eine von Dr. Hans Porschen im hiesigen Mitteilungsblatt erschienene auffordernde Aufsatzreihe: 'Seid Ihr noch zu retten!' Diese Artikel erhielten ihre Überschrift wörtlich durch die Aussage eines auswärtigen Besuchers der Alten Kirche vor Ort. Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde wurden aufgerufen, durch Mitgliedschaft im VEAK und/oder durch Spenden die weiteren notwendigen Baumaßnahmen zu unterstützen. Die Mitgliederzahl stieg sprunghaft an. Ein 'neues' Interesse für die Alte Kirche auf dem Rymelsberg war in Langerwehe und auch im Umkreis aufgenommen.

Selbst zwischenzeitlich weggezogene Bürgerinnen und Bürger wurden oder blieben Mitglied im VEAK. Klaus Hellebrandt wurde im Jahr 1984 Pfarrer von Langerwehe und damit 'geborener' 1. Vorsitzender des Fördervereins. Er ergänzte in den folgenden Jahren in enger Kooperation mit Willi Matzerath (2. Vorsitzender) und Dr. Hans Porschen (Geschäftsführer) die Arbeit für die Erhaltung der Alten Kirche und unterstützte Aktivitäten für die Erweiterung der Mitgliederzahl des Vereins. Beide Erstgenannten sind heute Ehrenmitglieder.

Der Verein zur Erhaltung der Alten Kirche erhielt am 13. April 1989 vom Finanzamt Düren die Berechtigung, selber Spendenquittungen auszustellen.

Aus dem Diagramm der Mitgliederzahlen geht hervor, dass derzeit eine steigende Tendenz besteht. Bitte setzen Sie diese positive Tendenz fort durch Ihre Beitrittserklärung zum VEAK. Aufgrund hoher Mitgliederzahlen sind Zuschussgelder für den Verein besser erreichbar. Sie unterstützen also mit Ihrer Mitgliedschaft in doppelter Weise die Baukasse des Vereins.

 
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