Pfarre St. Martin Langerwehe
http://st-martin-langerwehe.kibac.de/kirchen-und-kapellen/katholisches-gemeindezentrum-marienkapelle
Bilderfries

In der neuen Marienkapelle findet seit ihrer Weihe (8. Dezember 2013) wöchentlich die Sonntagsmesse (in der Regel 9.30 Uhr) statt.

Auch jeweils dienstags wollen wir einen Gottesdienst in der Kapelle feiern. An jedem ersten Dienstag im Monat ist um 19.00 Uhr Abendlob (unter Mitwirkung des Kapellenchores), an den übrigen Dienstagen ist um 19.00 Uhr Hl. Messe.

"Katholisches Gemeindezentrum Marienkapelle",

ein im Jahr 2007 vom damaligen Pfarrer Hagens geprägter Begriff für etwas Neues, das im Rahmen der Umsiedlung Pier am Standort der Kapelle in Jüngersdorf entstehen soll.

Schon Ende der 80er Jahre hatten sich die Kirchenvorstände aus Pier und Langerwehe darauf verständigt, dass am Umsiedlungsstandort ein gemeinsames Zentrum für Pier und Jüngersdorf entstehen soll. Auch der Standort an der Marienkapelle war von Anfang an unstrittig. Maßgeblich für die Entscheidung war der Gedanke, den Umsiedlern sofort eine religiöse Heimat am neuen Wohnort zu bieten und die Integration in die bestehenden Strukturen zu fördern. Aus dieser Zielsetzung heraus wurde damals schon die Erweiterungsfläche neben der Kapelle erworben.

Die Umsiedlung der Einwohner der Ortschaft Pier an den Umsiedlungsort Jüngersdorf war schon im Gange, als 2007 ein Architektenwettbewerb Ideen für ein Gemeindezentrum als Ersatz für die bergbaubedingt aufgegebenen kirchlichen Gebäude in Pier erbrachte. Sieger des öffentlichen Wettbewerbs, der unter Leitung der Kunstkommission des Bistums Aachen stand, wurde der Entwurf des Büros Ernst aus Zülpich. Das Büro übernahm die weitere Planung.

Nun ist es soweit!

Die Planung für das Gemeindezentrum ist abgeschlossen und der Bau konnte beginnen.

Leider musste die ehemalige Marienkapelle dem Neubau weichen. Aber es entsteht etwas Neues, Gemeinsames, das hoffentlich die Integration der Bevölkerung von Jüngersdorf und Pier voranbringt und eine lebendige Gemeinde entstehen lässt.

(Verfasser: Dieter Reinartz, Iris Froitzheim)

 

Abriss und Neubau der Marienkapelle Jüngersdorf

Abriss der Marienkapelle Jüngersdorf

1. Spatenstich für das Katholische Gemeindezentrum Marienkapelle und weiterer Bauverlauf

1. Spatenstich für das Katholische Gemeindezentrum Marienkapelle und weiterer Bauverlauf

iin Jüngersdorf

Nach mehrjähriger Planung mit vielen Rückschlägen konnte am 12. September der 1. Spatenstich für das neue Gemeindezentrum vollzogen werden.

Am ehemaligen Standort der Marienkapelle in Jüngersdorf segnete Pfarrer Heinz Portz den Baugrund und wünschte dem Bauvorhaben und allen Beteiligten Gottes Beistand. Anschließend enterte er den bereitstehenden Bagger, um damit die erste Erdbewegung zu vollziehen. Traditionell mit dem Spaten machten dies auch der Architekt Markus Ernst, Bürgermeister Heinrich Göbbels, Bernhard Müller, Repräsentant der Fa. RWE Power AG, Dieter Reinartz als Vertreter des Bauausschusses des Kirchenvorstandes und Lukas Herten, Sohn des bauausführenden Unternehmers Markus Herten.

Der Neubau umfasst eine Kapelle und ein Gemeindezentrum mit Gruppenraum, Jugendraum, Saal und Küche und den erforderlichen Nebenräumen. Er wird ausschließlich aus der Entschädigungszahlung der Fa. RWE Power AG für die kirchlichen Gebäude in Pier finanziert. In den Ansprachen wurde deutlich, dass es zukünftig am Interesse und Engagement der Jüngersdorfer und Pierer Bevölkerung liegt, ob dieses Projekt dauerhaft ein Erfolgsmodell wird, das sich ohne Zuschüsse aus Kirchensteuermitteln trägt. Ein Grundstock dazu wird durch entsprechende Rücklagen geschaffen.

Mit dem Gebäude eröffnen sich für die Pfarre ab Ende 2013 zusätzliche Möglichkeiten vor allem in der Senioren- und Jugendarbeit. Hier soll ein Schwerpunkt gesetzt werden. Neben dem Marienchor und den derzeit 19 Messdienern soll das Haus den Pfarrangehörigen vielfältige Möglichkeiten zur gemeinsamen Freizeitgestaltung bieten.

Nach dem 1. Spatenstich, bei dem neben den oben Genannten auch Vertreter der Presse, des Generalvikariats in Aachen, des Verwaltungszentrums in Schleiden und Freunde und Interessierte aus den Gemeinden Jüngersdorf, Pier und Langerwehe dabei warten, wurde bei einem gemütlichen Beisammensein auf der zukünftigen Baustelle auf das Gelingen des Bauvorhabens angestoßen.

Zwischenzeitlich hat die Baustelle ein neues Erkennungsmerkmal: der erste von 2 Kränen wurde errichtet.
Aber auch in der Erde geht es weiter. Die Fundamente sind zwischenzeitlich ausgebaggert und die Eisenarmierung ist größtenteils eingebracht. Trotz des wirklich schlimmen Wetters konnten die tiefen Funddamente der Kapelle im Bereich Kapellenstraße bereits betoniert werden.
Anschließend stehen Einschalungs- und weitere Betonarbeiten an, bevor die Eisenflechter dann mit den Arbeiten an der Bodenplatte beginnen.

Der Kirchenvorstand St. Martin

Der Bau geht weiter...

Der Bau geht weiter...

Die Marienkapelle und das Gemeindezentrum nimmt langsam Gestalt an.

Der Bau der Marienkapelle und des Gemeindezentrums geht weiter...

Der heftige Wintereinbruch zu Beginn des Jahres hat zwar zu einem längeren Stillstand der Bauarbeiten geführt, aber dafür geht es jetzt mit Hochdruck weiter.

Inzwischen wurde der Dachstuhl errichtet und abgedichtet und mit den Klinkerarbeiten begonnen. Hier kann man täglich Fortschritte bestaunen. Das Gemeindezentrum bekommt langsam ein Gesicht!

Die Fenster werden derzeit gefertigt und eingesetzt, zudem haben die Installateure für Elektro und Heizung mit ihrer Arbeit begonnen. Ihnen stehen schon die Putzer „auf den Füssen“, die sofort die Räume in Angriff nehmen, die fertig installiert sind.

Zeitweise „toben“ bis zu 20 Handwerker gleichzeitig über die Baustelle, so dass es eine Herausforderung ist, jedem die Voraussetzungen für seine reibungslose Arbeit zu schaffen.

Auf Vorschlag von Pfarrer Portz wurde als Termin für die Einweihung der 8. Dezember 2013, das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, festgelegt. Dieser Termin wurde mit Bischof Mussinghof abgestimmt und bestätigt.

Die Bilder sollen einen kleinen Eindruck von den Fortschritten der Baumaßnahme geben. Ein Besichtigung der Baustelle ist aus versicherungstechnischen Gründen derzeit verboten. Sobald sich eine solche Möglichkeit bietet werden wir dies bekannt geben.

(Dieter Reinartz, KV)

Neue Bilder vom Baufortschritt der Marienkapelle September 2013

Neue Bilder vom Baufortschritt der Marienkapelle September 2013

 
Test